Basketball

Die EuroLeague kehrt zu beIN Sports zurück und rückt Paris und ASVEL wieder ins Rampenlicht

Die EuroLeague hat in Frankreich wieder einen klar identifizierten Sender: beIN Sports wird den Wettbewerb ab der Saison 2026-2027 übertragen. Nach einer turbulenten…

Teilen

Mit Unterstützung von KI-Werkzeugen verfasst und durch automatisierte Prüfungen kontrolliert.

Die EuroLeague hat in Frankreich wieder einen klar identifizierten Sender: beIN Sports wird den Wettbewerb ab der Saison 2026-2027 übertragen. Nach einer turbulenten Phase bei den französischen Übertragungsrechten, die insbesondere durch den Wechsel zu Skweek und die Unsicherheit über die Präsenz des europäischen Basketballs geprägt war, sorgt die Ankündigung bei den Fans wieder für mehr Klarheit. Paris Basketball und ASVEL wissen nun, wo ihre Europapokalspiele zu sehen sein werden – und das ist für zwei Klubs, die über ihre eigene Halle hinaus Bedeutung erlangen wollen, keineswegs nebensächlich.

Eine Rückkehr beendet eine verwirrende Phase

Der Sender hatte den Wettbewerb in den 2010er-Jahren übertragen, bevor die Rechte mehrmals den Besitzer wechselten.

beIN Sports kennt die EuroLeague bereits. Der Sender hatte den Wettbewerb in den 2010er-Jahren übertragen, bevor die Rechte mehrmals den Besitzer wechselten. Seitdem hat sich die Landschaft zersplittert: RMC Sport, La Chaîne L'Équipe und anschließend Skweek besetzten nacheinander diesen Platz, was die Sehgewohnheiten des französischen Publikums häufig durcheinanderbrachte.

Die Rückkehr von beIN bringt daher etwas sehr Konkretes: Stabilität. Der Sender verfügt über eine etablierte Abonnentenbasis, ein durch NBA, WNBA und FIBA-Wettbewerbe gestärktes Basketballprofil sowie bekannte Stimmen und Gesichter bei den Fans. Den diese Woche veröffentlichten Informationen zufolge umfasst die Vereinbarung die beiden nächsten EuroLeague-Saisons in Frankreich.

Diese Klarstellung kommt zum richtigen Zeitpunkt. Die reguläre Saison 2026-2027 soll am 24. September beginnen, bereits mit starken Partien für die französischen Klubs. Paris wird auf dem Parkett von Panathinaikos erwartet, während ASVEL Maccabi Tel-Aviv empfangen soll. Das ist nicht gerade ein Auftakt in Hausschuhen.

Paris und ASVEL im Mittelpunkt

Die zentrale Frage betrifft die Sichtbarkeit der beiden französischen Vertreter. beIN Sports soll sämtliche Begegnungen von Paris Basketball und ASVEL übertragen sowie eine weitere große Partie pro Spieltag der regulären Saison. Das angekündigte Konzept sieht außerdem eine Auswahl an Playoff-Spielen und das komplette Final Four vor, das für Ende Mai 2027 angesetzt ist.

Für Paris, das in den vergangenen Jahren eine moderne und ambitionierte europäische Identität aufgebaut hat, zählt die regelmäßige Präsenz ebenso sehr wie die großen Gala-Abende. Der Klub braucht ein Publikum, das seinen Weg Woche für Woche verfolgt, nicht nur dann, wenn eine Partie in den sozialen Netzwerken die Runde macht. Die EuroLeague gewinnt man selten in der Anonymität – und noch weniger lässt sie sich unter solchen Bedingungen vermarkten.

Für ASVEL ist die Ausgangslage anders, aber ebenso wichtig. Villeurbanne bleibt ein großer Name im französischen Basketball, doch die Europapokal-Kampagnen des Klubs wechselten häufig zwischen Versprechen, Frustration und Neuaufbau. Eine übersichtliche Übertragung kann dem Klub helfen, eine beständigere Verbindung zu seinem Publikum zu halten, vor allem dann, wenn die Ergebnisse Geduld erfordern werden.

Ein Signal für den französischen Basketball

Diese Rückkehr löst nicht alle Probleme. Die Frage nach dem Zugangspreis, der redaktionellen Bewerbung und dem tatsächlichen Platz der Spiele im Programm wird ebenso wichtig sein wie die Ankündigung selbst. Ein erworbenes Recht kann unsichtbar bleiben, wenn es nicht begleitet, eingeordnet, kommentiert und attraktiv präsentiert wird.

Dennoch ist das Signal positiv. Der europäische Basketball brauchte in Frankreich ein klares Zuhause, und beIN Sports musste ein bereits sehr umfangreiches Angebot ergänzen. Mit den internationalen FIBA-Wettbewerben, der NBA und nun auch der EuroLeague positioniert sich der Sender als zentrale Anlaufstelle für Basketballfans.

Nun bleibt der Teil, der am einfachsten zu schreiben und am schwierigsten umzusetzen ist: jede Woche Lust auf mehr zu machen. Paris und ASVEL werden dafür die Gegner haben. beIN wird die Sendeplattform bereitstellen. Der Rest hängt vom Spiel, den Ergebnissen und dieser alten Wahrheit des Fernsehsports ab: Eine gute Partie zieht an, eine kontinuierlich erzählte Geschichte bindet.

Unsere Basketballprognosen ansehenNBA, Euroliga und nationale Ligen
Teilen
Alle Nachrichten