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Die erste Auslese ist im London Palladium abgeschlossen. Die Top 10 des Ballon d’Or 2026 stehen nun fest und lassen weiterhin viel Raum für französische Spieler ebenso wie für Paris Saint-Germain. Ousmane Dembélé, Khvicha Kvaratskhelia und Fabián Ruiz halten PSG im Rennen, während auch Kylian Mbappé und Michael Olise zu den zehn letzten Kandidaten für die Trophäe gehören.
Die endgültige Reihenfolge wird im Verlauf der Zeremonie bekannt gegeben. Doch die Veröffentlichung der Plätze 30 bis 11 hat den Abend bereits neu geordnet: Jude Bellingham scheidet knapp vor der Spitzengruppe aus, vor Pau Cubarsí, Achraf Hakimi und Vitinha. Für die noch im Rennen befindlichen Spieler nimmt das Warten plötzlich eine ganz andere Dimension an.
Die endgültige Reihenfolge wird im Verlauf der Zeremonie bekannt gegeben.
PSG hat weiterhin drei Karten im Spiel
Paris ist unter den zehn Finalisten der am stärksten vertretene Klub. Dembélé, der Titelverteidiger, findet dort Kvaratskhelia und Fabián Ruiz wieder. Diese geballte Präsenz belohnt eine Saison, in der das Pariser Kollektiv großes Gewicht hatte, kann die Stimmen aber auch aufteilen: Jeder hatte seine Glanzmomente, ohne dass sich ihre Verdienste vermischen.
Dembélé kommt mit dem besonderen Status des Titelverteidigers. Kvaratskhelia und Ruiz bringen dagegen zwei sehr unterschiedliche Profile ein: Der georgische Flügelspieler prägte die großen Begegnungen durch seine Fähigkeit, Abwehrreihen aus dem Gleichgewicht zu bringen, während der Spanier die Kontrolle über das Pariser Mittelfeld verkörperte. Hakimi und Vitinha schieden auf den Plätzen 13 und 14 aus, was ebenfalls die Dichte der Konkurrenz verdeutlicht.
Mbappé und Olise verlängern die französische Präsenz
Mbappé bleibt eines der meist erwarteten Gesichter zum Ende dieser Zeremonie. Sein Platz in den Top 10 hält ihn im Zentrum einer Abstimmung, in der auch Harry Kane, Lamine Yamal, Erling Haaland, Rodri und Lionel Messi weiterhin im Rennen sind. Der Franzose von Real Madrid braucht keine Vorstellung, nun aber das letzte Wort der Wähler.
Olise vervollständigt gemeinsam mit Mbappé und Dembélé das noch vertretene französische Trio. Der Flügelspieler des Bayern München bestreitet diese letzte Etappe gemeinsam mit seinem Teamkollegen Kane. Seine Präsenz unter den zehn bestätigt die neue Dimension, die sein Spiel erreicht hat: Es geht nicht mehr nur um einen spektakulären Spieler auf einer Außenbahn, sondern um einen anerkannten Kandidaten in einer Liste, die keinen Platz für bloße Staffage lässt.
Eine Liste, die Generationen verbindet
Die Top 10 vereinen sehr unterschiedliche Laufbahnen. Messi behält dort eine Sonderstellung, während Yamal bereits eine Generation repräsentiert, die sich im Mittelpunkt etabliert hat. Haaland und Kane stehen für die Logik der Torjäger, Rodri für den Mittelfeldspieler, der alles organisiert, und die Franzosen bieten mehrere Möglichkeiten, ein Spiel zu prägen.
Die Liste benennt noch keinen unumstrittenen Favoriten. Sie erzählt vielmehr von einer offenen Saison, in der individuelle Leistungen, Titel und der Einfluss in den großen Spielen von der Jury gegeneinander abgewogen werden. Die Spannung bleibt bis zur finalen Bekanntgabe bestehen; für PSG, Mbappé und Olise sind die Top 10 keine vorläufige Auszeichnung mehr, sondern das Tor zu einer letzten Stunde voller Spannung.
Dieses Warten stellt alle Finalisten in dieselbe Kulisse, mit unterschiedlichen Argumenten und einer noch unvollständigen Rangliste. Die zuletzt bekannt gegebenen Plätze haben das Rampenlicht auf nur zehn Namen verengt.
