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Fenerbahçe und Panathinaïkos setzen an einem EuroLeague-Abend ein Ausrufezeichen

Der dritte Spieltag der EuroLeague hat zwei klare Botschaften geliefert. Fenerbahçe bezwang Dubai in Istanbul mit 76-66 und blieb damit ungeschlagen, während…

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Der dritte Spieltag der EuroLeague hat zwei klare Botschaften geliefert. Fenerbahçe bezwang Dubai in Istanbul mit 76-66 und blieb damit ungeschlagen, während Panathinaikos Maccabi Tel-Aviv in Athen mit 90-67 deklassierte. Zwei Heimsiege, zwei unterschiedliche Spielstile, aber dieselbe Erkenntnis: Die ernsthaften Titelanwärter haben nicht bis zum Winter gewartet, um ihre Krallen zu zeigen.

Fenerbahçe behält im richtigen Moment die Kontrolle

Gegen Dubai legte Fenerbahçe stark los und gewann das erste Viertel mit 26-14.

Gegen Dubai legte Fenerbahçe stark los und gewann das erste Viertel mit 26-14. Dieser frühe Vorsprung war wichtig, denn Dubai verschwand nicht. Die Gäste machten das Spiel vor der Pause wieder enger und verkürzten den Rückstand auf 42-39. Nach drei Vierteln blieben sie mit 55-51 ebenfalls in Schlagdistanz. Für Fenerbahçe war der Abend also kein Spaziergang, sondern eher ein Test im Umgang mit Druck.

Die Antwort kam im letzten Abschnitt. Die Türken versperrten den Weg zum Korb, kontrollierten das Tempo besser und gewannen den Teil, der in der EuroLeague oft am wichtigsten ist: die letzten fünf Minuten, in denen offene Würfe seltener werden und jeder Ballverlust zwei Kilo schwerer wiegt.

Marcus Bingham war mit 20 Punkten Fenerbahçes bester Werfer. Wade Baldwin steuerte 14 Punkte bei, Braxton Key 12. Dieses Trio bot genügend Lösungen, damit die Offensive nicht ins Stocken geriet, als Dubai weiter Druck machte. Fenerbahçe fuhr damit nach Virtus Bologne und Bayern Munich den dritten Sieg im dritten Spiel ein. Sauberer Start, klares Bild.

Dubai konkurrenzfähig, aber noch nicht konstant genug

Dubai ging aus diesem Abend nicht mit einem beschädigten Image hervor. Elie Okobo erzielte 18 Punkte, McKinley Wright und Dwayne Bacon steuerten jeweils 12 bei, Mamadi Diakite 10. Damit ließ sich das Spiel lange offenhalten, und genau das taten die Gäste auch.

Das Problem liegt an anderer Stelle: Gegen ein so etabliertes Team wie Fenerbahçe reicht es nicht immer, einen schlechten Start zu überleben. Dubai musste fast den gesamten Abend dem Spielstand hinterherlaufen. Das zwingt dazu, länger präziser zu spielen, ohne an Genauigkeit einzubüßen. In einer Halle wie der Ülker Sports and Event Hall kostet eine solche Aufholjagd am Ende oft teuer.

Diese Niederlage löscht das Potenzial der Mannschaft nicht aus, erinnert aber an die hohen Anforderungen dieses Wettbewerbs. Dubai kann dank seines Talents von außen und seiner Einzelkönner viele Gegner vor Probleme stellen. Um einen Titelanwärter auswärts zu schlagen, muss das Team noch mehr Konstanz entwickeln.

Panathinaikos erstickt die Spannung früh

In Athen war Panathinaikos deutlich kompromissloser darin, die Partie zu entscheiden. Das erste Viertel, das mit 25-10 gewonnen wurde, gab die Richtung vor. Zur Pause betrug der Rückstand bereits 19 Punkte, 43-24. Maccabi erholte sich von diesem misslungenen Auftakt nie wirklich.

Das Endergebnis von 90-67 steht eher für eine kollektive Dominanz als für ein kurzes heißes Händchen. Sylvain Francisco und Lefteris Mantzoukas erzielten jeweils 11 Punkte, Isaac Bonga steuerte 10 bei, während Dinos Mitoglou am Rebound Akzente setzte. Die Rückkehr von Nigel Hayes-Davis verleiht einer bereits gut gestarteten Gruppe zusätzliche Tiefe.

Panathinaikos bleibt ungeschlagen, nachdem das Team Paris, ASVEL und anschließend Maccabi besiegt hat. Drei Heimspiele, drei Siege und ein Eindruck von Stabilität, der über die Zahlen hinausgeht. Auswärts in Athen muss das Team dies natürlich bestätigen, denn die EuroLeague liebt es, Gewissheiten zusammen mit ramponiertem Gepäck ins Flugzeug zu schicken. Aber an diesem Abend sendeten die Griechen die klarste Botschaft: Ihre Heimhalle ist bereits sehr schwer einzunehmen.

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